Liam McCormick, The Family Crest - solo (USA)

02.12.2019
Liam McCormick, The Family Crest - solo (USA)

Wenn Liam McCormick an seine Kindheit und seine Jugend denkt, muss er schmunzeln.
Er denkt an seine erste Gitarre, seine erste Garagenband, die es dann doch nicht an die Top of the Charts schaffte – oh jung waren wir alle mal. Und er denkt an seine stetig gewachsene Liebe zum Songwriting. Aufgewachsen ist er in einer Ära, wo Alben wie abertausende Sternschnuppen am Himmel tobten - wo es nicht mehr „nur“ um Song-für-Song ging, sondern (die meisten) Alben große Bilder malten. Ein größeres Konzept als Musik itself.

Ohne sich gezielt auf eine Musikrichtung zu spezialisieren, etwickelte McCormick eine sehr breitgefächterte Art zu singen. Irgendwann verfiel er dann der klassischen Musik – und zwar zur Gänze.

Stichwort NPR’s Bob Boilen: “And what a voice: Trained as an opera singer but with a hunger for jazz, he's one of those fortunate souls with plenty to express and the range to deliver.”
McCormick hat sich selbst beigebracht, Musik zu erschaffen. Einige Solostücke- & Alben, verschiedene Indiebands und viel musikikalischer Output später, war er bereit, das zu tun, was er zu tun hatte. Er gründete die Barock-Pop-Band „The Family Crest“.
Jetzt zu siebt unterwegs mit 500 „Extended Family“-Collaborators, haben „The Family Crest“ schon zo ziemlich jeden Club in Nordamerika und Europa beschallt, 3 EPs und 3 Alben veröffentlicht. Darunter auch ihr Durchbruch „Beneath the Brine” und ihr aktuelles Werk The War: Act I. Wenn er seine Einflüsse nennen müsste, wären es wohl Mahler, Shostakovich, Miles Davis, Hauschka, Kings of Convenience, Suzanne Sundfør, Villagers und Wilco – wirklich um nur einige zu nennen. Das SPIN Magazine schreibt: “A masterfully arranged epic… sharp strings, galloping percussion, and an ambition wide enough to swallow you whole”.
Wenn das nicht genügend Argumente sind, Liam Cormick entweder solo oder mit Band LIVE zu erleben, drehen sich Mahler, Davis & Co. wohl gerade im Grab um. Moderne ist noch nie so sehr auf Tradition gestoßen, (musikalische) Kontinentalplatten haben sich noch nie so sehr verschoben.
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https://www.youtube.com/watch?v=ifmP8J1J494