Pat Carter & Eva Hillered
Pat Carter wurde als Songwriter mit Tom Petty, Oliver Wood, und Jim Croce verglichen, verwurzelt ist er aber im 80s und 90s Crossover von Punk und Country und so hört man bei Carters Auftritten immer Echos von Howe Gelb, JMascis oder Uncle Tupelo. Nicht minder beeinflusst von Autoren wie Gregoire Chamayou und David Harvey hat Carters ein eigenes Nischen-Genre, „left-wing Country“ oder wie der Folker es nennt „Diskurs-Country“ etabliert.
Carter,Singer/Songwriter und driving force der internationalen Berliner Alt-Country und Americanaband RodeoFM ist in Punk-Kellern und auf Vernissagen, auf Hochzeiten und Beerdigungen, in Bierzelten, Weinbergen, Saloons und Nachtclubs, auf Jazz Festivals, Symposien und Demonstrationen aufgetreten. Mit RodeoFM hat er vier Alben veröffentlicht und irgendwo in der Größenordnung von 300 Konzerten zwischen Avignon, Stockholm, London und Charkiv gespielt.
Mit seinem Solo-Debütalbum Love in theTime ofCapitalismliefert der Künstler, Singer/Songwriter und Produzent Pat Carter eine intime und kritische Reflexion darüber, was es heisst, in einer von Profit, Entfremdung und Gier geprägten Welt nach Connection zu suchen. Basierend auf persönlichen Erfahrungen und gesellschaftspolitischer Analyse setzt sich Carter mit den Widersprüchen des modernen Lebens auseinander: der Kommerzialisierung von Liebe, der Verwertung zwischenmenschlicher Beziehungen und der entmenschlichenden Logik von Effizienz.
„Der Kapitalismus verkauft uns die Illusion unendlicher Möglichkeiten –und macht echte Verbindung dabei nahezu unmöglich“, sagt Carter. „Er zeigt uns, dass Offenheit, Echtheit, das Zeigen der eigenen truecoloursSchwäche bedeutet. Aber ohne Verletzlichkeit gibt es keine Liebe.“
Verwurzelt in Carters unverwechselbarem Mix aus Indie Americana und linker Systemkritik, behandelt das Album Themen wie emotionale Entfremdung, Isolation und die Art und Weise, wie mental healthin einem System dargestellt wird, das Reaktionen auf den strukturellen Stress pathologisiert. Die Songs zeigen auf, wie Traumata und Zustände wie ADHS oder PTBS nicht nur individuell entstehen, sondern auch durch die Umgebungen geprägt sind, in denen Menschen leben –Umgebungen, in denen selbst Therapie zur Ware wird und Heilung am Maßstab der Produktivität gemessen wird.
„Love in theTime ofCapitalismhandelt vom radikalen Akt der Verbindung in einem System, das Distanz fördert –nicht zuletzt als Mittel zur Kontrolle. Es geht um Sanftheit als Widerstand.“
Die Veröffentlichung markiert einen bedeutenden Moment für eine aufstrebende Stimme im Indie-Folk-und Alt-Country-Genre, die politisches Bewusstsein mit persönlicher Verletzlichkeit vereint. In einer Zeit, in der Liebe zunehmend vermarktet wird und echte Nähe schwer greifbar ist, ist Love in theTime ofCapitalismzugleich Protest und Trost.
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Eva Hillered schreibt Songs, unter anderem inspiriert von Patty Griffin, Shawn Colvin und Laleh, sowohl auf Englisch als auch auf Schwedisch, und bewegt sich mühelos zwischen den Genres Folk, Pop, Americana und Balladen, mit ihrer unverkennbaren Stimme, die niemals an Glaubwürdigkeit einbüßt. In der Presse wurde sie als eine Mischung aus Emmylou Harris, Eva Dahlgren und Rickie Lee Jones beschrieben. Auf ihrem letzten Album haben mehrere Kritiker sie mit Joni Mitchell verglichen.
„Songs zu schreiben, Geschichten zu erzählen und sie in verschiedenen Formen mit dem Publikum zu teilen, ist meine große Leidenschaft, der ich mein ganzes Leben lang nachgegangen bin, und diese Leidenschaft lässt nicht nach“, sagt Eva, die im Frühjahr 2025 erneut mit einem neuen Album „Take Me Home“ auf den Markt kommt, diesmal auf Englisch.
Seit den ersten Jahren ihrer Karriere, als sie mit Eva Dahlgren als Produzentin zusammenarbeitete und entdeckt und für den Grammis (schwedischer Musikpreis) nominiert wurde, hat sie weiterhin neue Kooperationen und Stile erkundet.
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